Häufig gestellte Fragen (FAQs) und Problemlösungen ...
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[direkt zum Inhaltsverzeichnis]... zu den DECT TK-Anlagen Siemens Gigaset 3070 / 3075, 4070 / 4075, 4170 / 4175, SX 205 / SX 255 isdn comfort in Verbindung mit dem schnurlosen M101 [M 101] / M105 [M 105] data / DECT-Adapter USB zur Kommunikation mit dem ISDN-Terminaladapter in der DECT-Basis (unter MS Windows, Linux und MacOS) und den passenden Systemmobilteilen 3000 bzw. 4000 Comfort oder Micro bzw. den neuen Gigasets C1, C2, S1, SL1, sowie anderen DECT- / GAP-Geräten und Zubehör (Türsprechmodul, Repeater u.ä.).=> Diese Geräte sind baugleich mit den DECT TK-Anlagen T-Sinus 45 (AB) isdn, T-Sinus 720 X / XA, T-Sinus 721 X / XA (SE) und dem data 1 / data 2 zur PC-Anbindung bzw. T-Sinus 45 / 700 Mobilteilen der Deutschen Telekom, was im folgenden nicht mehr gesondert erwähnt wird!Shortcuts: Probleme mit AVM Fritz!Box Fon (Basisverlust am Analoganschluss) + Quick-Setup-Guide Gigaset-Basis bzw. M105/USB Adapter DECT (nur für den Internetzugang!) + Internetzugangskonfiguration übers DFÜ-Netzwerk für T-Online (externer Link zur Homepage von Albert Rommel) + M101/M105/USB-Adapter DECT über CX/SX 100/150/CX 253 anbindenLetzte Änderungen: Neue 0900-Nummer registriert (jetzt in der Gasse "Infodienste"). Suchfunktion über das Archiv der Mailingliste korrigiert. Registrierung beim Amazon-Partnerprogramm und für Googles Adsense (ich bitte um rege Beachtung). T-Com Links + Siemens-Links aktualisiert (hoffentlich halten sie für eine Weile?). Abschnitte M$ Windows Vista + Basis "schläft ein" am DSL-Anschluss + Verlust der Schnurlos-Verbindung zur Basis + Wie lässt sich das Gehäuse der SX255/SX205/417x ohne Beschädigung öffnen? + (Keine) Echo-Effekte bei DECT-Telefonie über die Fritz!Box + Funktion der R-Tasten an der Fritz!Box + Gigaset Repeater R107 anmelden neu erstellt; Abschnitte Kaufempfehlung: welches Mobilteil eignet sich besonders gut? + Aktueller Softwarestand + Bekannte Probleme + Zusätzliche Software und Infos zur Programmierung + Angaben zu meinem Computersystem + Anlagenkonfiguration + Linux + Mac OS + Was leisten eingeschränkt kompatible GAP-Mobilteile? + Interngespräche mit eingeschränkt kompatiblen GAP-Mobilteilen + Telefonbücher der Mobilteile mit dem PC synchronisieren + Ruf heranholen (pick up) überarbeitet.Nach dem letzten Update musste ich leider erneut feststellen, dass der HTML-Editor NVU (aus dem Mozilla-Projekt) mir gnadenlos die Dokumentstruktur zerschossen hatte :-( : Meine private Support-Hotline: 0900-1334410-155 (1,49 €/Min.) => bitte ggf. einen Termin zum Rückruf auf der Mailbox hinterlassen!Anrufer aus Österreich wählen bitte: 0900-510361-562 (2,16 €/Min.). |
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- Nomenklatur:
- Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der Gigaset 307x und der 407x ( T-Sinus 45 (AB)/720 X(A)) gegenüber der 417x/SX 2x5 (T-Sinus 721 X(A))?
- Was unterscheidet das M101/data 1 vom M105/data 2/USB-Adapter DECT?
- Was unterscheidet ein Mobilteil Gigaset 3000/4000 Standard/Classic (T-Sinus 700 S) vom 3000/4000 Comfort (T-Sinus 700 K) bzw. Micro (T-Sinus 700 Micro)?
- Was unterscheidet ein Mobilteil Gigaset 4000 (Comfort) vom 4010/4015 bzw. 4110/4115 (T-Sinus 700 (A) vs. 710 (A) vs. 720 (A))?
- Was unterscheidet die neuen Mobilteile A/C/S bzw. T-Sinus 701S/K??
- Kompatibilitätsliste
- Beschreibung der Anlage
- Aktueller Softwarestand
- Bekannte Probleme
- Was geht?
- Schön wär's...
- Alternative Hardware
Nachdem wir uns entschlossen hatten, im Privathaus auf ISDN umzustellen, sind wir der Empfehlung unseres Telefonhändlers gefolgt und haben uns für die Anschaffung der schnurlosen DECT ISDN-Anlage Siemens Gigaset Comfort 4170 entschieden, um uns letztlich einen Wanddurchbruch ins Computerzimmer zu ersparen. Diese Anlage verfügt in der Hardware, ähnlich wie der Hagenuk Speed Dragon/Power Dragon, über ein integriertes ISDN-Modem mit USB-Schnittstelle (übrigens genauso wie schon das Vorgängermodell Gigaset 3070/3075). Der Clou: über das USB-Gerät M105 Data/USB-Adapter DECT kann der Terminaladapter via DECT-Protokoll angesprochen werden (analog mit dem M101 über die serielle Schnittstelle). Die Reichweite beträgt angeblich im Haus bis zu 50m und im Freien bis zu 300m. Bei uns funktioniert es ohne Probleme vom Keller bis unters Dach, also über volle drei Stockwerke. Die Anlage hat zwei Analogports/Nebenstellen für schnurgebundene Geräte. Daran lassen sich durchaus auch mehr als nur zwei Geräte anschließen, die sich dann allerdings nicht mehr separat ansprechen lassen. Zusätzlich können bis zu acht Mobilteile/DECT-Geräte (inkl. PC-Anschluss) betrieben werden, die sich im Prinzip alle einzeln intern bzw. von extern ansprechen lassen (dieser Vollausbau ist allerdings etwas problembehaftet!). Über Systemmobilteile wie das Gigaset 4000 Comfort lässt sich die Anlage genauso programmieren wie über den Anschluss am PC (auch schnurlos über das M101/M105/USB-Adapter DECT). Nur zum Update der Anlagenfirmware muss die Anlage direkt am PC angeschlossen sein (dabei sollte sie dann übrigens auch unbedingt vom ISDN-Anschluss/T-Net getrennt sein). Die Gigaset 3075/4075/4175/SX 255 verfügt zusätzlich noch über einen integrierten Anrufbeantworter. Alle diese Anlagen sind praktisch baugleich mit der T-Sinus 45 (AB) isdn, T-Sinus 720 X/XA, T-Sinus 721 X/XA und dem Sinus 45 data 1/data 2 und den entsprechenden Mobilteilen der Deutschen Telekom AG, was im folgenden nicht mehr gesondert erwähnt wird (sh. Kompatibilitätsliste Siemens Gigaset vs. T-Sinus).
Mittlerweile sind wir übrigens stolzer Besitzer der neuen Gigaset SX 255 mit integriertem Anrufbeantworter geworden.
=> Nomenklatur: Eine Gigaset 307x mit aktueller Firmware wird in der Regel als 407x bezeichnet (analog entspricht eine T-Sinus 45 mit aktueller Firmware einer T-Sinus 720 X/XA). Die 417x/SX 2x5 verfügt dagegen über ein anderes Gehäuse mit ein paar mehr Status-LEDs. Von der Funktionalität her, sind alle diese Anlagen jedoch identisch!
Die dem M105 beiliegende Software für Windows 98/ME hat sich als hoffnungslos veraltet erwiesen (offenbar noch Version 3.x) und mir erst einmal die Windows 2000 Installation zerschossen (dazu unten mehr). Der Anlage selbst lag jedoch auch noch die CD "Gigaset talk&surf 5.1" bei, welche sich unter Windows 2000/XP bereits problemlos installieren lässt (letzter Firmwarestand hierfür ist V 3.143).
Aktuell mit Stand 2007 ist jetzt jedoch talk&surf 6.0.36 (mit der Anlagenfirmware nach wie vor in Version 04.206.x) für die Anlagen Gigaset 3070/3075, 4070/4075, 4170/4175 bzw. SX 205/255/353. Diese Version bietet nun auch Unterstützung für Windows Vista in der 32bit-Version, allerdings ohne CAPI- und Fax-Unterstützung. Nach offizieller Aussage vom Herbst 2007 soll die Entwicklung auf diesem Stand endgültig eingefroren werden (wie bereits schon auf der CeBIT 2004 angekündigt anlässlich unseres letzten Treffens mit den Vertretern der Siemens AG).
Diese Software wird mittlerweile auf CD vertrieben und ist auch über die internationale Gigaset-Homepage verfügbar. Neue Features sind verbesserte Bluetoothunterstützung am SX353 und auch der USB-Dongle M34 soll damit unterstützt werden (leider jedoch nach wie vor ohne Faxfunktion!). Auf der deutschsprachigen Homepage wird allerdings nach wie vor noch die Version 6.0.28 zum Download angeboten.
Diese Software ist auf der neuen Siemens Gigaset Website (neuer Link) unter dem Stichwort "Gigaset SX 205/255" zum Download verfügbar (nicht unter "M10x"*) bzw. auf dem Server der Deutschen Telekom unter dem Stichwort "T-Sinus 721 X/XA SE" (die alte Software V 5.1 findet sich dort momentan noch unter dem Stichwort "Telefone - T-Sinus 45 (AB)/721 X/XA"). Damit hatte ich auf einem zweiten Rechner mit Windows 98 bzw. 2000 bis auf die etwas kniffelige Installation bislang keine nennenswerten Probleme.
Das Nachfolgeprodukt SX 205/255, welches von der Hardware her absolut identisch ist mit der 417x, verfügt aktuell über die Firmware 4.206 und kommt zusammen mit talk&surf 6.0.30 auf CD. Achtung: nach dem Update der Firmware von V 3.x auf V 4.x ist unbedingt auch ein Update von talk&surf 5.1 auf talk&surf 6.0 erforderlich. Außerdem ist die Firmware neuerdings herstellerspezifisch: d. h., eine original Siemens-Basis muss auch mit der original Siemens-Firmware aktualisiert werden, während die über die Telekom vertriebene Hardware eben die spezielle von der Telekom zur Verfügung gestellte Firmware benötigt. Ansonsten kann es beispielsweise zu Knacksern beim Telefonieren kommen. Wir werden aus diesem Grund ab sofort beide Versionen im Dateibereich der Gigaset-Mailingliste separat vorhalten. Davon abgesehen kann die übrige talk&surf-Software jedoch problemlos zusammen mit beiden Hardwareplattformen verwendet werden (wobei die Telekomversion deutlich weniger umfangreich ist, weil sie keine separaten Treiber für die SX 353 u.ä. beinhaltet).
Die Software kommt übrigens sehr spartanisch daher: im Lieferumfang sind nur ein CAPI-Treiber (inkl. Softfaxmodem und CAPI-Monitor) und eine Software zum Einrichten der Anlage ("talk&surf") enthalten. Spezielle CAPI-Anwendungen wie etwa der NAP-Anrufmonitor, das Fritz!-Paket oder RVS-Comm sind Fehlanzeige! Hinweis: Wer sich den trotz allem recht umfangreichen Download ersparen will (immerhin komplett ca. 60-90 MB), kann die talk&surf-CD auch für 12,20 € bzw. 15 € im Siemens-Shop erwerben. Achtung: diese CD ist nicht immer auf dem letzten Stand! In so einem Fall empfiehlt sich unbedingt, die aktuelle Firmware aus dem Dateibereich der Gigaset-Mailingliste einzuspielen, da es mit den Vorgängerversionen teilweise massive Probleme beim Update gab. Die talk&surf-Software selbst ist eigentlich weniger problematisch.
Das Firmwareupdate ist eigentlich nur dann ratsam, wenn über die Basis ein C-Mobilteil als eingeschränkt kompatibles Systemmobilteil betrieben werden soll bzw. Unterstützung für polyphone Klingeltöne am SL1 gewünscht wird. Das S1 wird dagegen bereits schon von der alten Firmware sehr gut unterstützt (bis auf Ketten-SMS). Wesentliche neuen Features sind ansonsten bloß der Pagingruf über die Anmeldetaste der Basis und die frei definierbare Belegung der Mailboxtaste an der 3070/4170/SX 205.
*Vorsicht: die zum Download angebotenen Treiber auf der Seite des M101 sind nur noch zu gebrauchen mit Windows 95 (Version 2.048 vom 5.9.2000)!
In der Firmware 03.141 (Dateidatum 16.9.2002/Distribution talk&surf 5.10.30/I30) gibt es einen Bug in der Wartemelodie: sie hängt sich nach dem ersten Durchlauf auf!
Die aktuelle Firmware (mit dem Dateidatum 2.3.2004) ist auch separat erhältlich im Dateibereich der Gigaset-Mailingliste.
Die Versionsnummer
findet sich in der Datei "swdl.ini" im
Installationsverzeichnis \Tools\FW-Update. Die letzten
vier Ziffern
der
Firmwareversionsnummer, wie sie von talk&surf bzw. dem
Mobilteil
angezeigt wird, sind
übrigens anlagenspezifisch:
x.01.00 = Gigaset ohne AB (xx70),
x.02.00 = Gigaset mit AB (xx75),
x.01.01 = T-Sinus ohne AB,
x.02.01 = T-Sinus mit AB.
=> Anleitung zum Firmware-Update
=> Beachtet bitte auch den Bericht zum Treffen mit Siemens auf der CeBIT 2003!
Die talk&surf-Software läuft unter Windows XP leider nur mit Administratorrechten (das ist standardmäßig der Fall). Will man den talk&surf-Monitor jedoch von einem Hauptbenutzer-Account aus ausführen (grundsätzlich empfehlenswert), empfiehlt es sich, das Kommando "runas.exe /user:Administrator" dem eigentlichen Programmaufruf voranzustellen (erfordert dann immer auch die Eingabe des entsprechenden Passworts). Ansonsten kommt es zu der Fehlermeldung "die Applikation ist bereits unter der Benutzerkennung Administrator gestartet" (was eigentlich überhaupt nicht stimmt). Unter Windows 2000 (W2K) tritt dieses Problem übrigens nicht auf.
Die Firmware ist neuerdings herstellerspezifisch! D. h., eine original Siemens-Basis muss auch mit der original Siemens-Firmware aktualisiert werden, während die über die Telekom vertriebene Hardware eben die spezielle von der Telekom zur Verfügung gestellte Firmware benötigt. Ansonsten kann es beispielsweise zu Knacksern beim Telefonieren kommen. Wir werden aus diesem Grund ab sofort beide Versionen im Dateibereich der Gigaset-Mailingliste separat vorhalten. Davon abgesehen kann die übrige talk&surf-Software jedoch problemlos zusammen mit beiden Hardwareplattformen verwendet werden (wobei die Telekomversion deutlich weniger umfangreich ist, weil sie keine separaten Treiber für die SX 353 u.ä. beinhaltet).
Achtung: die CD aus dem Siemens-Shop (bzw. zusammen mit neuer Hardware erworben) ist nicht immer auf dem letzten Stand! In diesem Fall empfiehlt es sich unbedingt, die aktuelle Firmware aus dem Dateibereich der Gigaset-Mailingliste einzuspielen, da es mit den Vorgängerversionen teilweise massive Probleme beim Update gab. Die talk&surf-Software selbst ist eigentlich weniger problematisch.
Vorsicht: nach Aussage von Siemens kann es bei älteren M105 mit veralteten Chipsätzen Probleme beim Firmwareupdate geben (u.U. ist das Gerät hinterher nicht mehr benutzbar). In diesem Fall müsste das Gerät zum Flashen eingeschickt werden (kostenpflichtig). Allerdings bringt ein Update der Firmware im M105 in der Regel auch keine nennenswerten Verbesserungen mit sich (eine ausführliche Dokumentation liegt leider nicht vor). Im Gegenteil: seit dem Update wird bei mir die CallerID nicht mehr erkannt!?
Angeblich ist die USB-Unterstützung in der Ur-Version von Windows 98 noch NICHT ausreichend stabil (geschweige denn Windows 95b). Deshalb ist unbedingt eine Windows-Version ab Windows 98 SE (Second Edition/Zweite Ausgabe) nötig. Alternativ Windows ME/2000 (W2K) oder XP.
Bestimmte USB-Chipsätze können nach wie vor zu Problemen führen (vor allem auch bei neueren Boards mit USB 2.0), insbesondere beim Firmware-Update: die Chipsätze von VIA und SiS sind dafür angeblich berüchtigt! (ggf. hilft hier ein Treiberupdate: www.usbman.com).
In der Firmware 03.141 gibt es einen Bug in der Wartemelodie: sie hängt sich nach dem ersten Durchlauf auf! Das lässt sich auch nicht mehr durch Aufspielen einer älteren Firmware korrigieren. Abhilfe schafft erst wieder das Firmwareupdate 03.143 vom Frühjahr 2003.
Mit bestimmten älteren Versionen von talk&surf (< I21) kann es passieren, dass das Mobilteil abstürzt bei der Synchronisation des Telefonbuchs mit dem PC, sofern die Jahrestage im Mobilteil ungültige Einträge enthalten (z.B. 00.01 als Datum).
Kanalbündelung ist über das M10x Data nicht möglich. Dazu muss der PC unbedingt direkt über USB Kabel an der Anlage angeschlossen sein. Die Übertragungsraten sollen dabei nach Berichten aus den Newsgroups jedoch ziemlich erbärmlich sein (sh. auch den Abschnitt "Kanalbündelung zu langsam?"). Die CAPI funktioniert über das M10x folglich nur eingeschränkt: während ich im Internet surfe gleichzeitig noch ein Fax zu empfangen ist definitiv nicht möglich. Die talk&surf-Software kann dagegen offenbar auch noch Daten aus der Basis auslesen, wenn gerade eine Internetverbindung aktiv ist (nach Meinung von "Jürgen" schaltet das M10x dann die DFÜ Geschwindigkeit etwas runter, um z.B. die Anrufliste zu aktualisieren). Laut talk&surf-Handbuch (Datei Gigaset_t&s_deu.pdf) liegt das daran, dass über das DECT-Protokoll nicht zwei Datenverbindungen gleichzeitig betrieben werden können (auch wenn die Basis das sehr wohl handeln könnte!). CAPI-Anwendungen laufen über das M10x auch nur eingeschränkt: Faxen mit anderen Softfaxlösungen (z.B. AVM Fritz! oder RVS) als dem Siemens Softfaxmodem funktioniert ausschließlich über das schnurlose M101 mit serieller Schnittstelle, nicht über den schnurlosen USB-Adapter DECT/M105!
Ein weiteres Manko ist sicherlich auch die fehlende Unterstützung für das ISDN-Faxprotokoll G4 und die nicht gegebene Netzwerkfähigkeit des Siemens-Softfaxmodems, sowie die mangelnde Unterstützung von CAPI-Anwendungen wie Fritz!fax oder RVS über das schnurlose M105/USB-Adapter DECT. Beim Faxen über das Siemens-Softfaxmodem am schnurlosen M105/USB-Adapter DECT kommt es auf meinem PC #1 gelegentlich zu Verbindungsabbrüchen (insbesondere bei längeren Faxen mit mehr als vier Seiten), die so mit meinem parallel angeschlossenen analogen 3COM/U.S. Robotics Message 56k Modem nicht auftreten. Angeblich läuft das mit alternativer CAPI-Faxsoftware besser. Ich konnte diesbezüglich jedoch bislang weder AVM Fritz, noch RVS zum Laufen bringen.
Clemens Pietsch bemängelt zudem, dass die aktuelle talk&surf im Gegensatz zu den Vorgängerversionen nicht mehr die Rufnummer von eingehenden Anrufen (CallerID) an die TAPI-Anwendungen übermittelt (z.B. bei der Anbindung an die Klicktel-Telefondatenbank oder die österreichische Herold-CD).
Außerdem fehlt momentan die Möglichkeit, in talk&surf die Anlagenkonfiguration zu sichern.
Der CAPI-Monitor "Call Tray" protokolliert leider auch nicht 100% zuverlässig die ein- und ausgehenden Verbindungen: manche Verbindungen bleiben leider aus nicht weiter nachvollziehbaren Gründen unerfasst.
Besonders kritisch ist auch der USB-Port des PCs: dieser muss unbedingt über eine ausreichende Stromversorgung verfügen, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten (500 mA?). Ansonsten kann es sein, dass die Internetverbindung schon nach kurzer Zeit wieder zusammenbricht oder der PC sogar mit einem Bluescreen abstürzt. Auf meinem aufgerüsteten Rechner hatte ich diesbezüglich Schwierigkeiten mit einer USB-Schnittstellenkarte im PCI-Slot (Internetzugang funktionierte erst, nachdem die Netzwerkkarte über die Systemsteuerung deaktiviert war). Mir ist aus der Newsgroup auch ein anderer Fall bekannt, wo der Betrieb über ein USB-Hub bei gleichzeitiger Verwendung einer TV-Software zum totalen Systemcrash mit Bluescreen geführt hat. Hier brachte Abhilfe, das Gerät direkt am Board anzuschließen. Bestimmte (ältere) USB-Chipsätze können übrigens auch zu Problemen beim Firmware-Update führen!
=> sh. auch "Probleme mit Aldi-/Medion-PCs und USB-Geräten"
Die Anlagenfirmware ist offenbar auch dermaßen schlampig programmiert, dass es bei der Nutzung des ISDN-Terminaladapters zu Inkompatibilitäten mit bestimmten Internetprovidern (ISPs) kommen kann (z.B. Freenet und sämtliche bekannten Provider in Luxemburg).
Nervig ist auch, dass im Display der Systemmobilteile permanent eine programmierte Rufumleitung angezeigt wird.
Die Akkuleistung meines 4000 Comfort-Mobilteils entspricht übrigens auch in keinster Weise den Leistungsangaben im Handbuch!
=> Zur Installation der Treiber und sonstigen Software habe ich einen extra Abschnitt erstellt!
Entgegen ersten Ankündigungen ist auch mit dem neuen USB-Dongle M34 kein Faxen möglich über Basen vom Typ SX205/255 (das würde eine Basis vom Typ CX 340/345 u.a. voraussetzten). Mit dem M101 lässt sich dagegen genauso problemlos faxen wie über den USB-Anschluss an der Basis.
Unsaubere Taktung des Anschlusses kann zum Verlust der Verbindung der Mobilteile zur Basis führen. Dieses Phänomen kann z.B. auftreten beim Betrieb als Unteranlage an ISDN-Anlagen, beim Betrieb hinter einer Fritz!Box am Analoganschluss oder auch bei vom Provider unsauber getakteten ISDN-Anschlüssen allgemein (speziell Fremdanbieter gegenüber der Deutschen Telekom betreffend).
Der Internetzugang läuft eigentlich ganz ordentlich (zumindest auf einem Kanal) mit bis zu 9kb/sec., genauso wie das Faxen* mit bis zu 14.400 Baud (G3), obwohl von letzterem im Handbuch (Datei Gigaset_t&s_deu.pdf) eigentlich explizit abgeraten wird. TAPI-Unterstützung leistet die Anlage auch (Anwahlvorgang vom PC auslösen und an ein angeschlossenes Telefon übergeben). Über die talk&surf-Software lassen sich zudem die Telefonbücher der Mobiltelefone programmieren (Vorsicht!) und die Anruferliste der gesamten Anlage auslesen und Einträge daraus auch gezielt anwählen.
Ähnlich wie der Hagenuk Speed Dragon/Power Dragon lässt sich auch die Gigaset-Anlage (zumindest teilweise) im AT-Modus ansprechen. Das ist leider sehr schlecht dokumentiert. Offenbar ist es aber möglich, den Terminaladapter für den Internetzugang über die Systemschnittstelle als Standard-AT-Modem mit dem PPP-Protokoll anzusprechen (insbesondere über das serielle M101).
Alternativ zum wuchtigen talk&surf stellt auch bereits schon der CAPI-Monitor "call tray" ein ganz nützliches Tool zur Kontrolle der ISDN-Aktivitäten des PCs dar.
* Obwohl es sich beim talk&surf-Faxtreiber eigentlich um eine herstellerunabhängige CAPI-Software handelt, arbeitet er ausschließlich mit der Siemens-CAPI zusammen!
=> Beachtet bitte auch den Bericht zum Treffen mit Siemens auf der CeBIT 2003!
Ich vermisse momentan in erster Linie die Möglichkeit zur Kanalbündelung bzw. die parallele Ausführung von CAPI-Anwendungen über das M105/USB-Adatper DECT. Aber das ist aus technischen Gründen offenbar ja leider nicht möglich (über das DECT-Protokoll können wie schon gesagt nicht zwei Datenverbindungen gleichzeitig betrieben werden).
Ein weiteres Manko der talk&surf-Software ist sicherlich auch die fehlende Unterstützung für das ISDN-Faxprotokoll G4, sowie die mangelnde Unterstützung von CAPI-Anwendungen wie Fritz!fax oder RVS über das schnurlose M105/USB-Adapter DECT.. Außerdem könnte das Softwarepaket vielleicht noch um eine Anrufbeantworteranwendung erweitert werden. Clemens Pietsch bemängelt zudem, dass die aktuelle talk&surf im Gegensatz zu den Vorgängerversionen nicht mehr die Rufnummer von eingehenden Anrufen (CallerID) an die TAPI-Anwendungen übermittelt. Außerdem fehlt momentan die Möglichkeit, die Anlagenkonfiguration zu sichern.
Außerdem sollte die Anlagenfirmware dahingehend erweitert werden, dass sich T-Net-Dienste wie "Dreierkonferenz" auch von den analogen Telefonen aus nutzen lassen. Das ist momentan nicht möglich, weil die Flashtaste anlageninterne Funktionen inne hat. Man müsste im Prinzip die Nachwahl spezieller Codes ermöglichen, so wie beispielsweise beim Hagenuk Speed Dragon der Fall. (Für den "automatischer Rückruf bei Besetzt" (CCBS) wurde das übrigens mittlerweile mit der aktuellen Firmware schon so realisiert!) Nervig ist auch , dass im Display der Systemmobilteile permanent eine programmierte Rufumleitung angezeigt wird, sowie die Darstellung der Anrufliste (diese sollte möglichst so wie beim analogen 4010 erscheinen). Auch wurde gewünscht, dass die angeschlossenen Telefone bei einer eingehenden SMS kurz klingeln. Auch die Kompatibilität des ISDN-Terminaladapters gegenüber bestimmten Internetserviceprovidern (ISPs), z.B. Freenet, gehört unbedingt einmal auf den Prüfstand!
Die AT-Befehle hätte ich ebenfalls gerne besser dokumentiert. Mir liegt zwar eine siemensinterne Dokumentation vor, doch die ist leider sehr kryptisch abgefasst. Internetzugang über das PPP-Protokoll ist jedenfalls ohne weiteres über die Systemschnittstelle möglich. Mich würde jedoch z.B. auch interessieren, wie sich eine andere MSN für abgehende Gespräche konfigurieren lässt.
Least-Cost-Routing (LCR) über die Analage wäre sicherlich auch eine feine Sache, genauso wie eine Sperrfunktionen für bestimmte Rufnummern bzw. eine Robinsonliste. Das wäre sicherlich eine genauso sinnvolle Erweiterung der Hardware, wie ein extra Chip zum Faxen. Aufgrund der Tatsache, dass es in Deutschland keine ISDN-Flatrates mehr gibt, wäre auf lange Sicht sicherlich auch eine ordentliche DSL-Integration wünschenswert.
Im Vergleich zum Hagenuk Speed Dragon gibt es offenbar auch längst nicht so viele (eigentlich keine!?) Fan-Sites zu den Siemens Gigaset-Anlagen bzw. den M10x Data im Internet. Das mag wohl vor allem daran liegen, dass der Speed Dragon schon deutlich länger auf dem Markt ist und auch bei weitem nicht so teuer wie eine Gigaset-Anlage (dafür allerdings auch deutlich weniger leistungsfähig).
Als alternative Hardware ist mir derzeit übrigens nur BlueFRITZ! AP-X von AVM bekannt; mit der Möglichkeit, bis zu sieben PCs gleichzeitig mittels BlueFRITZ! USB anzuschließen. Diese Anlage verfügt auch über zwei Analogports. Allerdings nicht wie die Gigaset über die Möglichkeit, zusätzlich noch schnurlose DECT-Geräte anzuschließen. Dafür ermöglicht der schnurlose ISDN-Zugang über Bluetooth auch die Möglichkeit zur Kanalbündelung. Außerdem ist ein Least-Cost-Router (LCR) mit integriert.
Mit der USB DECT Box, dem M10x-Pendant von DeTeWe, ist Kanalbündelung sehr wohl möglich.
Wer Wert legt auf Features wie internen S0-Bus oder LCR, sollte die Gigaset am Besten als Unteranlage an einer "richtigen" ISDN-Anlage betreiben (empfehlenswert wäre dazu etwa die Euracom 181). Somit lässt sich beispielsweise auch die nervige Umleitungsanzeige im Display der Mobilteile unterdrücken
Die analoge Gigaset 4975 voice&data unterstützt auch den schnurlosen DSL-Zugang mit einer Datenrate von 10 MBit/s Brutto basierend auf dem Standard HomeRF 2.0, allerdings kein ISDN (das Starterpaket beinhaltet hier übrigens sowohl ein Gigaset 4000 Comfort-Mobilteil als auch einen USB-Adapter H497 data). Das erklärt sich daraus, dass es in anderen Ländern außer Deutschland eigentlich nicht üblich ist, DSL und ISDN zu bundeln. Eine Kombination aus ISDN DECT-Basis und WLAN-Accesspoint/Router stellt die neue Gigaset SX 550i dar.
An dieser Stelle möchte ich jetzt keinesfalls den offiziellen Support ersetzen. Falls Du jedoch im Handbuch nicht fündig werden konntest und auch vom Siemens-Support keine befriedigende Antwort erhalten hast, solltest Du Deine Frage zunächst an die Newsgroups de.comm.geraete.isdn.tk-anlage (für Fragen bzgl. der Anlage und Telefoniefunktionen) bzw. de.comm.geraete.isdn.computer (für Fragen bzgl. der PC-Konfiguration) und de.comm.geraete.mobil.siemens (für Fragen bzgl. der Mobilteile) richten. Darüber hinaus bietet sich auch eine Mitgliedschaft in der Mailingliste Siemens-Gigaset an, welche ebenfalls für Fragen offen steht. Die Liste verfügt auch über ein frei zugängliches Archiv mit Suchfunktion. Außerdem bleibst Du damit über aktuelle Entwicklungen informiert. Für Nostalgiker gibt es darüber hinaus die bewährte Gigaset-FAQ der Familie Merz, deren Tipps teilweise noch immer Gültigkeit haben. Weitere private Homepages zum Thema sind mir derzeit nicht bekannt. Handbücher und Datenblätter für praktisch alle Gigaset- bzw. T-Sinus-Basen (ab Gigaset 200) und Mobilteile gibt es bei Carsten Frahlmann. Grundsätzliches rund um den T-Anschluss beantwortet die TeleFAQ von Andreas Schael. Die Deutsche Telekom pflegt selbst auch einen umfangreichen FAQ-Bereich. Sehr empfehlenswert ist vor allem deren interaktives ISDN-Handbuch.
Winfried Hägele betreibt auf seiner Website ebenfalls ein Gigaset-Supportforum, genauso wie Erbze aka Thorsten Schote. Grundsätzlich bin ich zwar der Meinung, dass man die Ressourcen eigentlich besser bündeln sollte, aber solche Boards haben gegen über der Mailingliste auch gewisse Vorteile. Insbesondere, was die Übersichtlichkeit angeht.
Die Siemens AG betreibt seit Sommer 2005 auch ein offizielles Supportforum in Eigenregie. Allerdings bevorzugt zum Thema "Datenprodukte" (beginnend ab dem M34).
Neben der Tatsache, dass es sich beim M101 (das baugleiche Modell der Deutschen Telekom AG nennt sich "T-Sinus data 1", was hier nicht mehr gesondert erwähnt wird) um ein Gerät mit serieller Schnittstelle und beim M105 (neue Bezeichnung seit Herbst 2003: "Gigaset USB-Adapter DECT"; Telekom "T-Sinus data 2") um einen USB-Adapter handelt, gibt es noch weitere gravierende Unterschiede:
Problem: Es kann manchmal vorkommen, dass sich das USB-Gerät nicht aktivieren lässt (=> Der Anschlussassistent und Call Tray erscheinen in der Taskleiste durchgekreuzt). Dieser Fehler tritt entweder direkt nach der Anmeldung auf oder evtl. auch nach einem Verbindungszusammenbruch (M105/USB-Adapter DECT hat sich aufgehängt und der Stecker wurde ggf. gezogen, um die Verbindung zu trennen o.ä.)
Lösung: In diesem Fall kann ich mir in der Regel nur durch einen Neustart helfen. Dabei hat sich der Rechner allerdings unter meiner zerschossenen W2K-Installation auch relativ häufig beim Herunterfahren aufgehängt. Hier half dann wirklich nur noch ein harter Reset (Netzschalter aus- und wieder einschalten). Manchmal ist es jedoch schon ausreichend, einfach nur den schnurlosen Betrieb über den Anschlussassistenten in der Taskleiste wieder zu aktivieren. Achtung: ein nicht richtig aufgelegtes Gerät (insbesondere am Analogport) ist offenbar auch in der Lage, die Anlage außer Kraft zu setzen! In diesem Fall ggf. auch einen Reset der Anlage herbeiführen durch Ziehen des Netzsteckers an der Anlage bzw. am NTBA.
=> Wenn die obere grüne Diode am M105/USB-Adapter DECT permanent blinkt, ist es nicht an der Basis angemeldet! Dies geschieht über das Programm "Gigaset einstellen/USB Adapter-Konfiguration" (M100prop.exe), was ggf. aus dem Installationsverzeichnis \m105 mit Hilfe von setup.exe installiert werden kann. Bei der Installation der talk&surf-Software von CD sollte der Aufruf im Rahmen der Installationsprozedur automatisch erfolgen. Das genaue Vorgehen ist auch im Handbuch des M105/USB-Adapter DECT beschrieben. Wichtig: damit "Gigaset einstellen/USB Adapter-Konfiguration" das M105/USB-Adapter DECT am zugewiesenen COM-Port finden kann, muss der schnurlose Betrieb im Anschlussassistenten deaktiviert sein! Ist das M105/USB-Adapter DECT korrekt angemeldet, hört die obere grüne Leuchtdiode am Adapter auf zu blinken und leuchtet permanent (die untere Diode signalisiert Aktivität beim Datenverkehr). Nach dem erfolgreichen Anmelden des M105/USB-Adatper DECT müssen evtl. die talk&surf-Software sowie die CAPI- und Faxtreiber neu installiert werden (sh. Anleitung zur Installation).
=> Zum Aufbau einer Internetverbindung über die Gigaset-Basis muss das M10x/USB-Adapter unbedingt als Stationstyp "Teilnehmer" konfiguriert sein, nicht als "Basis" (Registerkarte "lokale Station" im Programm "Gigaset einstellen" bzw. "USB Adapter-Konfiguration")!
Problem: "Wir haben genau ein M10x zusammen an einer Gigaset-Basis im Einsatz. Alles klappt soweit so gut. Da wir mehrere PCs haben, habe ich die M10x-Treiber etc. auf allen PCs installiert. Internet, Talk&Surf klappt an allen. Problem: Wenn ich das M10x nun an Rechner A angeschlossen habe und Rechner B (ohne M10x) startet, so kommt bei B zweimal die schöne Meldung: 'Keine Verbindung zur DECT Basis möglich. Mögliche Ursache: - keine Datenbox vorhanden, - Datenbox außer Reichweite, - Datenbox ist nicht angemeldet. Bitte überprüfen Sie Ihre Datenbox-Anbindung.' Dito umgekehrt.
Ich habe schon das CAPI Journal aus der Autostart-Gruppe entfernt. Offensichtlich wird aber noch mehr gestartet, das prüft, ob ein M10x angeschlossen ist und diese eine Verbindung zur Basis aufbauen kann."
Lösung: Du musst vor dem Ausschalten des Rechners auf den Anschlussassistenten im Systray klicken und dort "USB-Direktbetrieb vorbereiten" auswählen, dann sucht der Rechner beim Start nicht danach. Wenn Du dagegen "schnurlosen Betrieb deaktivieren" nimmst, gilt das nur bis zum nächsten Neustart.
Die Autostartprogramme CAPI-Monitor (= Call Tray) und T&S-Monitor bringen keine Fehlermeldung, zeigen nur mit rotem bzw. durchgekreuztem Symbol o.ä. an, dass keine Verbindung da ist.
Alternativ kann man für die DFÜ-Verbindung auch die AT-Konfigurationen aus der Datei Uni_mod_64K.inf verwenden. Das erspart das Umschalten über den Anschlussassistenten. Wenn bereits schon über ein M10x eine Verbindung aufgebaut wurde, erhält das zweite Gerät dann einfach bloß die Fehlermeldung "Anschluss besetzt".
(Dank an Erik Vogelgsang + "Jürgen")
Problem: Betreibt man mehrere M10x parallel, darf immer nur jeweils ein Gerät auf die Basis zugreifen/angemeldet sein! Die anderen können sich dann nicht mehr anmelden und es erscheint die bekannte Fehlermeldung "Keine Verbindung zur DECT Basis möglich. Mögliche Ursache: - keine Datenbox vorhanden, - Datenbox außer Reichweite, - Datenbox ist nicht angemeldet. Bitte überprüfen Sie Ihre Datenbox-Anbindung."
Lösung: Um die Fehlermeldung beim Start von MS Windows zu unterbinden, muss an den M10x, die nicht genutzt werden, wie oben beschrieben im Anschlussassistenten im Systray "USB-Direktbetrieb vorbereiten" eingestellt werden. Es ist allerdings durchaus möglich, direkt am USB-Port der Basis noch einen zweiten PC parallel zu betreiben! Ggf. wäre in so einem Fall jedoch eine WLAN-Lösung oder die AVM BlueFritz-Anlage geeigneter!?
Alternativ kann man für die DFÜ-Verbindung auch die AT-Konfigurationen aus der Datei Uni_mod_64K.inf verwenden. Das erspart das Umschalten über den Anschlussassistenten. Wenn bereits schon über ein M10x eine Verbindung aufgebaut wurde, erhält das zweite Gerät dann einfach bloß die Fehlermeldung "Anschluss besetzt".
("Jürgen" per E-Mail-Feedback)
Problem: Die Internetverbindung bricht nach kurzer Zeit zusammen. Danach ist auch kein Arbeiten mit der Anlagensoftware mehr möglich. Das M10x lässt sich nicht mehr initialisieren.
Lösung: Mein PC hängt zwar nicht am Netz, es ist aber eine Laufwerksverknüpfung auf ein freigegebenes Netzwerkverzeichnis eingerichtet. Aus diesem Grund ist unter Windows 2000 in den Netzwerkverbindungen eine "LAN-Verbindung" konfiguriert. Nachdem ich diese deaktiviert hatte (kommt einer Deaktivierung der Netzwerkkarte gleich), war der Internetzugang problemlos möglich. Vermutlich liegt hier ein IRQ-Konflikt mit der Netzwerkkarte o.ä. vor. Dies sollte über das BIOS bzw. den Gerätemanager (Systemsteuerung) geändert werden. Bei der Siemens-Hotline hieß es hierzu, die zum Verbindungsaufbau nötige Stromversorgung meiner USB-Steckkarte sei im Gegensatz zu einer Onboard-Lösung nicht ausreichend genug. In der Newsgroup wurde am 3. Oktober 2002 ein ähnliches Problem unter Windows 2000 berichtet: am USB-Hub brach die Verbindung ins Internet regelmäßig zusammen (fataler Systemcrash mit Bluescreen), direkt am Board angeschlossen funktionierte alles.
Das ISDN-Protokoll sieht keine hardwareseitige Komprimierung vor, Daten werden standardmäßig unkomprimiert mit maximal 64000 Bit/s übertragen. Um optimale Ergebnisse zu erzielen (= praktisch bis zu 7,5 kb/s pro Kanal beim Download), sollte deshalb in der Zugangskonfiguration nach Möglichkeit immer "Softwarekomprimierung" aktiviert sein. Über Kanalbündelung können zwei Kanäle gleichzeitig genutzt werden. Damit erfolgt der Download doppelt so schnell, falls genügend Bandbreite verfügbar ist. Nachteil: es kostet auch doppelt so viel, weil ja zwei Verbindungen aufgebaut werden. Unter MS Windows kann mittlerweile das DFÜ-Netzwerk zur Kanalbündelung eingesetzt werden, auf welches die CAPI-Modems aufsetzen. Unter Windows 95 wird zur Kanalbündelung noch das MS DFÜ-Update (msdun13.exe) benötigt. Direkt über den USB-Port sollte das eigentlich problemlos funktionieren. "Beim Betrieb über eine Datenbox (Gigaset M101/M105 Data/USB-Adapter DECT) kann jedoch immer nur eine Leitung benutzt werden, da über das DECT-Protokoll nicht zwei Datenverbindungen gleichzeitig betrieben werden können" (Auszug aus dem talk&surf-Handbuch [Datei Gigaset_t&s_deu.pdf]).
Vorsicht: Ich habe mittlerweile schon öfter gelesen, dass bei Kanalbündelung die maximal erzielten Übertragungsraten nicht mehr optimal seien, sich also nicht wirklich verdoppeln lassen. In diesem Fall sollte man auf die Kanalbündelung getrost verzichten!
"Dazu fällt mir nur ein, dass vielen Usern wohl nicht bekannt ist, das SIS und Konsorten (gemeint sind die Hersteller der USB-Chipsätze; FB) arge USB Probleme haben, bzw. dass es in diesem Fall ratsam wäre, nicht zu viele USB Geräte an einem HUB angeschlossen zu haben, um Kollisionen zu vermeiden. Für USB Updates empfehle ich www.usbman.com - ist sehr hilfreich!"
("Jürgen" per E-Mail-Feedback)
Der Siemens-Support verweist auch darauf, dass der USB-Port unbedingt über eine ausreichende Stromversorgung verfügen muss, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten (500 mA?). Ansonsten kann es sein, dass die Internetverbindung schon nach kurzer Zeit wieder zusammenbricht oder der PC sogar mit einem Bluescreen abstürzt.
Problem: Mir selbst ist es schon passiert, dass sich das M105 beim Internetzugang unter Linux aufgehängt hat und die Verbindung nach dem Warmstart noch weiter gehalten hat! Im Handbuch wird explizit davor gewarnt, dass der Terminaladapter eine Verbindung auch dann noch halten kann, wenn der PC längst abgeschaltet ist, also etwa nach einem Systemcrash! Ob das der Fall ist, kann man entweder an der Anlage selbst ablesen (die roten LEDs zeigen die Belegung der B-Kanäle an) oder im Display der Gigaset-Systemmobilteile: hier erscheint gegebenenfalls entweder eine "1" oder "2", je nach dem, wie viele Kanäle gerade belegt sind. Die grünen LEDs des M105/USB-Adapter DECT geben leider keine befriedigende Auskunft über den Zustand des Geräts. Einen CAPI-Monitor für den PC, der hierüber Auskunft geben könnte gibt es nach meinem Wissen bislang noch nicht..
Lösung: Um sicher zu gehen, ob noch eine Verbindung gehalten wird, hilft also nur ein Blick auf die Anlage oder aufs Display des Mobilteils. Um die Verbindung zu trennen, hilft es offenbar, am M105/USB-Adapter DECT den Stecker zu ziehen. Danach lässt sich das M105/USB-Adapter DECT dann in der Regel jedoch nicht mehr aktivieren.
In den Newsgroups wurde schon diskutiert, wie man mit zwei M10x Data ein Funknetzwerk aufziehen kann (Stichwort "Netzwerk"). Was die mögliche Übertragungsrate angeht, sollte man seine Erwartungen dabei allerdings nicht zu hoch ansetzen: da über das DECT-Protokoll laut talk&surf-Handbuch (Datei Gigaset_t&s_deu.pdf) nicht zwei Datenverbindungen gleichzeitig betrieben werden können ist allenfalls die einfache ISDN-Geschwindigkeit möglich (64kb/sec.)! Es ist auch nicht möglich, zwei Verbindungen gleichzeitig zum Terminaladapter in der Basis aufzubauen (sh. Handbuch M105/USB-Adapter DECT. Stichwort: "Sequentieller Zugriff von mehreren Rechner (sic!) auf ein Endgerät"). Da zudem nur immer jeweils eine Betriebsart gewählt werden kann, ist es ebenfalls nicht möglich, eine Internetverbindung aufzubauen und gleichzeitig mit weiteren M10x zu kommunizieren. Hierzu wäre eine separate WLAN-Lösung erforderlich.
Entscheidend ist jedenfalls, dass jeweils ein M10x als "Basis" und eines als "Teilnehmer" konfiguriert werden (=> Programm "Gigaset einstellen/USB Adapter-Konfiguration" [M100prop.exe im Installationsverezeichnis \M105\Config\german bzw. C:\Programme\gigam100 auf der lokalen Festplatte] Registerkarte "Lokale Station" Schalter "Stationstyp ändern"). Näheres dazu im Handbuch des M105 (Datei m105.pdf; heißt übrigens bezeichnenderweise noch immer so beim USB-Adapter DECT!). Was die hierzu nötige Netzwerkkonfiguration angeht, ist mir nicht bekannt. Bitte Feedback!
=> Die Reichweite eines Funknetzwerks lässt sich übrigens nicht über Repeater erweitern! Diese funktionieren ausschließlich zusammen mit schnurlosen Telefonen.
Es ist grundsätzlich auch möglich, sich mit einem M10x schnurlos in einen PC einzuwählen, der an der Basis direkt über USB-Kabel angeschlossen ist. Und zwar über die Internnummer **40 (Sternchen unbedingt mitwählen!), bzw. **41 zum PC am M10x. Dazu muss dann derjenige PC, in den man sich einwählen will, als sog. DFÜ-/RAS-Server konfiguriert sein (W2K/XP: "Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen - Neue Verbindung erstellen - Eingehende Verbindungen akzeptieren..."). Eine bebilderte Installationsanleitung für Windows 98/ME gibt es im Dateibereich der Gigaset-Mailingliste. Dabei gilt genauso, was oben über die Vernetzung zweier M10x untereinander gesagt wurde.
Mit Hilfe des M101 ist es grundsätzlich möglich, eine serielle Verbindung zum PC zu überbrücken, ohne dass man unbedingt auch über eine Gigaset-Basis verfügen muss! Die Reichweite kann dabei wie bekannt im Haus bis zu 50m betragen (300m im Freien). Das serielle Kabel darf dagegen aus technischen Gründen nur max. 12-15m lang sein (bin mir da nicht mehr richtig sicher). Auf diese Weise lassen sich auch ISDN-Terminaladapter anderer Hersteller bzw. analoge Modems schnurlos betreiben, sofern sie über eine serielle Schnittstelle verfügen; z.B. der Hagenuk Speed Dragon, welcher bei Ebay momentan schon für 10-20 € zu haben ist. Es wird allerdings noch ein zweites M101 bzw. M105/USB-Adapter DECT als Sender am PC benötigt. Das ist also keine besonders billige Lösung, weil diese Geräte gebraucht bei Ebay derzeit noch immer je 40-60 € kosten. Damit ist es jedoch möglich, den ISDN-Terminaladapter zentral an die Hausverteilung anzuschließen (z.B. im Keller) und den PC irgendwo im Haus aufzustellen, ohne extra Kabel verlegen zu müssen. Mit einem Notebook und dem M105/USB-Adapter DECT kann man sich sogar vollkommen frei im Haus bewegen. Im Vergleich zu einer Gigaset-Basis kann diese Lösung u.U. schon deutlich günstiger in der Anschaffung sein, wenngleich man damit noch nicht unbedingt schnurlose Telefone betreiben kann...
Zur Konfiguration: das M101 am Speed Dragon muss als "Basis" konfiguriert werden. Näheres ist im Handbuch beschrieben. Es benötigt übrigens auch eine separate Stromversorgung (nicht jedoch das M105/USB-Adapter DECT).
Wichtig: die beiden M10x/data x sollten möglichst über eine aktuelle, ggf. identische Firmware verfügen! Ansonsten finden sie sich u.U nicht gegenseitig.
Lösung:
a) Das DECT-Protokoll erlaubt es leider nicht, zwei Internetverbindungen gleichzeitig über den ISDN-Terminaladapter in der Gigaset-Basis abzuwickeln. Es ist allerdings sehr wohl möglich, neben einer Schnurlosverbindung (mittels DECT-Adapter) auch noch eine zweite Verbindung über den direkt per USB-Kabel mit der Basis verbundenen PC aufzubauen.
b) Sind die beiden PCs über LAN- oder WLAN-Adapter miteinander vernetzt, ließe sich alternativ auch auf dem PC, welcher mit der Gigaset-Basis verbunden ist, die Internetverbindungsfreigabe aktivieren (ein Feature von Microsoft Windows). In diesem Fall wäre es u. U. auch ratsam, Kanalbündelung zu aktivieren, falls man direkt per USB-Kabel mit der Basis verbunden ist, um mehr Bandbreite verfügbar zu haben (die DECT-Anbindung lässt dagegen leider keine Kanalbündelung zu).
(Ergebnis einer entsprechenden Diskussion in der Mailingliste Siemens-Gigaset)
Die CLIP-Funktion wird von der Siemens Gigaset 307x/417x/SX 2x5 grundsätzlich unterstützt und auch an die schnurgebundenen analogen Endgeräte übermittelt. Mit der aktuellen Version von talk&surf wird jedoch nicht mehr die Rufnummer von eingehenden Gesprächen über die TAPI mittels der CallerID an PC-Anwendungen übermittelt (sh. Clemens Pietsch). Somit ist es derzeit nicht möglich, mittels der österreichischen Telefon-CD Herold eingehende Anrufer zu identifizieren. Mit der deutschen Kombination Klicktel/Rufident und ISDNCall-Monitor bzw. PowerISDNMonitor klappt es dagegen angeblich über die CAPI sehr wohl (bei mir persönlich allerdings mittlerweile nicht mehr, was wohl auf ein verkorkstes Firmwareupdate zurückzuführen ist).
Referenzen: Hartmut
Schwensen <hartmood@gmx.net> und
Dieter
Hehlgans <dieter@hehlgans.de>
=> sh. auch CallerID/CLIP
Das Siemens-Softfaxmodem lässt sich erfolgreich in Anwendungen wie MS Exchange oder Winfax einbinden. CAPI-Software zum Faxen wie Fritz!fax oder RVS Fax (insbesondere zum Versand) funktioniert nur direkt am USB-Anschluss der Basis oder über das schnurlose M101 (mit serieller Schnittstelle), nicht über den USB-Adapter DECT/M105!
Für den neuen USB-Dongle M34 ("Atlantik") hatte Siemens zunächst anlässlich der Vorstellung auf der CeBIT 2004 noch vollmundig versprochen, dass damit gerade auch das Faxen deutlich besser ginge. Mittlerweile lautet der offizielle Standpunkt jedoch, dass dies nur über eine speziell angepasste CAPI möglich sei, wie sie z.B. für die Gigaset-Basis CX 340/345 ausgeliefert wird. Inwieweit diese CAPI auch abwärtskompatibel ist zur SX 205/255 wurde bislang noch nicht getestet. Hierzu ggf. bitte etwas Feedback!
CAPI-Software wie RVS als auch die AVM Fritz!-Software läuft offenbar grundsätzlich auch über die Siemens-CAPI. Fritz!fon (SMS-Versand*) läuft im Prinzip einwandfrei, genauso wie Fritz!data. Bei Fritz!fax darf allerdings ISDN-Watch nicht im Hintergrund laufen (aus der Autostartgruppe entfernen!). => Das funktioniert bei mir über das M105/USB-Adapter DECT jedoch weder unter Windows 98, noch unter Windows 2000 (W2K). Mit RVS 2.0 funktioniert bei mir unter Windows 98 und 2000 (W2K) der Anrufbeantworter einwandfrei. Genauso der Faxempfang und Faxabruf (Polling). Beim Senden gibt es jedoch immer Verbindungsabbrüche. Bitte hierzu auch noch etwas mehr Feedback!
* Die Fehlermeldung "SMS-Zentrale nicht bereit" kann offenbar getrost ignoriert werden: die Nachrichten werden normalerweise trotzdem versandt!
Um RVS (V 1.52) unter
Windows 2000 zum Faxen zu bewegen, ist laut Moritz
Kürten
(Moritz.Kuerten@web.de)
folgender Hack von Nöten: Wenn
bei der Installation von
RVS nach den Fax-Treibern
gefragt wird, müssen folgende
Dateien aus einer (alten)
Installation von RVS unter NT 4.0 vorliegen: rasdd.dll,
rasddui.dll
und rvsfaxnt.dll
. Diese liegen normalerweise im Verzeichnis
C:\Winnt\system32\drivers\w32x86 oder
C:\Winnt\system32\spool\drivers\w32x86 (Download
hier).
Bei der Installation von RVS wird nach den Fax-Treibern gefragt. Dann
gibt man ein
Verzeichnis an, in dem man diese Dateien gespeichert hat. Danach ist
RVS-COM 1.52 voll
Windows 2000-kompatibel.
=> Windows 2000 beinhaltet übrigens wieder einen Faxservice, der offenbar sehr gut mit dem CAPI-Treiber von Siemens zusammen funktioniert, allerdings nicht besonders komfortabel ist. Auf das im Prinzip sehr instabile RVS kann man also eigentlich auch gut verzichten.
Problem:
kennt jemand von Euch eine
Netzwerk-Fax-Lösung, die folgenden
Kriterien genügt:
- Netzwerk vorhanden mit folgenden Eckdaten: Drei Rechner, davon einer
'Server' mit
Windows 2000 Prof., angebunden per USB an die 3070 mit Firmware 134,
die anderen: Win 98SE
und Win 2000 Prof. Am 98SE-Rechner ist ein leider nicht
Netzwerkfähiger Drucker
installiert.
Ich möchte
folgendes:
- Senden eines Faxes von zumindest einem Rechner im Netz (dem Win
2000), möglichst aber
auch von dem 98SE Rechner.
- Nutzen der Outlook-Kontakte, am Besten Faxen direkt von Outlook aus,
also ohne Umweg
über einen Druckertreiber aus Word oder so.
- Nutzen der Fax-Anbindung der 3070.
- das ganze möglichst kostengünstig
- am liebsten natürlich Freeware, zur Not aber auch eine
kommerzielle Lösung.
Das Empfangen läuft bei mir auf einem Papierfax ab - ist also nicht unbedingt Notwenig in der angepeilten Lösung.
Lösung: Problem ist , dass sich die gängigen Softfaxmodems nicht fürs Netzwerk freigeben lassen. Das gilt für sämtliche mir bekannten Lösungen: Siemens, RVS und AVM/Fritz.
Ich faxe im Netzwerk (nach einigen konzeptionellen Problemen, die jetzt aber gelöst sind) mit der kommerziellen Software WINFAX, welches auf dem Server (mit Verbindung mittels M105/USB-Adapter DECT zum Gigaset 4170 - müsste aber auch mit USB-Anschluss direkt gehen) installiert ist mit einer (ebenfalls zum Paket gehörenden) Client-Variante auf dem (aber auch möglich den) Rechner(n), von denen aus gefaxt werden soll. Der Client übergibt den FAX-Auftrag an den Server, welcher dann den Auftrag abwickelt. Das Ganze läuft dann aber nicht über Outlook, sondern den nicht gewünschten Druckertreiber. Wie das mit Outlook geht, weiß ich nicht - habe ich keine Erfahrung mit.
Alternativ bietet sich zum einen die Verwendung einer netzwerkfähigen CAPI an (z.B. AVM KEN) oder der parallele Betrieb eines Analogmodems bzw. einer weiteren ISDN-Karte mit entsprechender Softfaxlösung (jeweils direkt auf dem betreffenden PC zu installieren).
(Thomas Dyhr in der Mailingliste Siemens-Gigaset)
Die MSN des PCs wird über die Anlagensoftware talk&surf konfiguriert bzw. über CAPI-Anwendugenen wie RVS oder AVM-Fritz!. Zudem können dem PC im Gerätemanager unter "Netzwerkadapter ISDN WAN Driver" mehrere MSNs zugeordnet werden, was relevant ist für die NDIS-WAN-Modems (das findet z.B. Verwendung bei der Konfiguration des DFÜ-Servers oder beim Loopback-Test).
MSNs für eingehende Rufe werden von der PC-Software nur dann akzeptiert, wenn sie dem PC-Anschluss (Port 40 für Direktanschluss bzw. Port 41 für schnurlosen Betrieb) in talk&surf auch zugewiesen sind! Abgehend kann dagegen jede beliebige MSN gesendet werden, sofern sie für den betreffenden ISDN-Anschluss auch Gültigkeit besitzt. Die Sende-MSN muss dabei in talk&surf nicht zwingend auch zur Rufannahme eingetragen sein (z.B. beim Versand von SMS über den PC, deren Antwort dann am Mobilteil empfangen werden soll)! Wenn der PC auch intern angesprochen werden soll (z.B. zu Testzwecken), muss auch dies ggf. in der Software über die betreffende Kurzwahl konfiguriert sein, damit Anrufe angenommen werden (etwa auf dem Anrufbeantworter Fritz!fon). Achtung: Versucht der PC eine für den ISDN-Anschluss nicht vergebene MSN zu senden (z.B. die Handy-Nummer), wird tatsächlich die Haupt-MSN des Anschlusses übermittelt!
Unsere Gigaset Comfort 417x -Anlage leistet volle TAPI-Unterstützung (die 307x wohl ebenfalls). Wenn man diese Funktion nutzen will, muss zunächst in der Konfigurationssoftware talk&surf unter dem Menüpunkt "Konfiguration-Systemeinstellungen-Zuordnungen-Gerätezuordnung-Verknüpfung Telefon mit PC" bestimmt werden, über welches angeschlossene Telefon die Wahl erfolgen soll.
Wichtig: in den Geräteeinstellungen muss zuvor der betreffende Gerätetyp auf "Telefon" und "Wahl + Annahme" gesetzt sein (nicht "Neutral"), damit die Nebenstelle in der Auswahlliste erscheint!
Daraufhin kann man bereits schon Einträge aus den Ruflisten anwählen lassen. Fremde Anwendungen wie z.B. Outlook müssen noch wie folgt konfiguriert werden: beliebigen Kontakt zur Anwahl auswählen, über die rechte Maustaste das Kontextmenü "Kontakt anrufen" auswählen, im Menü "Wahloptionen-Über diese Leitung verbinden" das Gerät "Line 0 on Hub Device" einrichten. Fertig! (Dieses Vorgehen, inkl. Problembehandlung, ist übrigens auch in der Siemens-Online-Hilfe unter dem Indexeintrag "TAPI-Mit dem PC wählen..." beschrieben.)
Clemens
Pietsch (cpietsch@aon.at) hat
hierzu
folgendes angemerkt:
"Leider unterstützt die TAPI Schnittstelle seit Talk & Surf Version 5.x keine Übermittlung der CallerID mehr. Bei Talk & Surf 3 funktionierte es, dass PC Anwendungen, die die TAPI-Schnittstelle nutzen, bei angehenden Anrufen einen Programmablauf starteten. Zum Beispiel die österreichische Telefon CD "Herold". Bei eingehendem Anruf zeigte CD Name, Nummer etc. des Anrufers automatisch an. Bei Talk & Surf 5.x erkennt das Programm zwar, dass ein Anruf hereinkommt, es wird jedoch nicht die Rufnummer übertragen. Laut Siemens Hotline ist nicht damit zurechnen, dass dieses Feature wieder in die Software aufgenommen wird. Seltsam, dass Features gestrichen werden. Schade."
=> Auf meinem Rechner wird jedoch nach wie vor auch die Nummer von eingehenden Anrufern ins Journal eingetragen, und zwar sowohl von internen Teilnehmern, als auch von extern! (sh. CallerID/CLIP)
In der Anlagenkonfigurationssoftware talk&surf sind für den PC die internen Rufnummern 40 (USB direkt) und 41 (schnurlos über das M10x) vorgesehen. Diese kann man von den angeschlossenen Telefonen aus auch erreichen. Über das Mobilteil mit Hilfe der Intern-Taste und manueller Eingabe der betreffenden Internnummer. Der Loopback-Test (CAPI-Tools) funktioniert laut Handbuch (Datei Gigaset_t&s_deu.pdf) nur beim direkten Anschluss über den USB-Eingang der Anlage, nicht über das M105/USB-Adapter DECT.
=> Vom PC aus erreicht man die übrigen Nebenstellen mit ** + Internnummer (z.B. **11 für einen Ruf ans Mobilteil).
Achtung: die Firmware ist neuerdings offenbar herstellerspezifisch! D. h., eine original Siemens-Basis muss auch mit der original Siemens-Firmware aktualisiert werden, während die über die Telekom vertriebene Hardware eben die spezielle von der Telekom zur Verfügung gestellt Firmware benötigt. Ansonsten kann es beispielsweise zu Knacksern beim Telefonieren kommen. Wir werden aus diesem Grund ab sofort beide Versionen im Dateibereich der Gigaset-Mailingliste separat vorhalten. Davon abgesehen kann die übrige talk&surf-Software jedoch problemlos zusammen mit beiden Hardwareplattformen verwendet werden (wobei die Telekomversion deutlich weniger umfangreich ist, weil sie keine separaten Treiber für die SX 353 u.ä. beinhaltet).
Die CD aus dem Siemens-Shop (bzw. zusammen mit neuer Hardware erworben) ist übrigens nicht immer auf dem letzten Stand! In diesem Fall empfiehlt es sich unbedingt, die aktuelle Firmware aus dem Dateibereich der Gigaset-Mailingliste einzuspielen, da es mit den Vorgängerversionen teilweise massive Probleme beim Update gab. Die talk&surf-Software selbst ist eigentlich weniger problematisch.
Ein Firmware-Update bringt auch eine alte Gigaset 307x oder 407x auf den aktuellen Stand einer 417x/SX 2x5. Der Unterschied zwischen diesen beiden Anlagen ist eigentlich nur äußerlich: das anders geformte Gehäuse der 417x/SX 2x5 weist noch ein paar mehr Status-LEDs auf. Eine 307x mit aktueller Firmware wird in der Regel als 407x bezeichnet (analog entspricht eine T-Sinus 45 mit aktueller Firmware einer T-Sinus 720 X/XA). Die SX 205/255 ist offiziell auch so gekennzeichnet/gelabelt. Eine 417x mit entsprechendem Update wäre damit jedoch im Prinzip absolut identisch.
Die aktuelle Firmware (derzeit
V 03.143.x vom 23.1.2003 für die
307x/417x bzw. V 04.206 vom 2.3.2004 für die SX 2x5) befindet
sich im alten
Paket
#1
("Basistreiber") bzw. nach dem Entpacken der neuen Distribution im
Archiv
"data1.cab" im Ordner \gigaset-sx2x5, welches auf dem Gigaset-Portal
irgendwo versteckt zum
zum Download
verfügbar ist, bzw. auf dem Server der Deutschen
Telekom
unter dem Stichwort T-Sinus 721 X/XA SE (die alte Software V 5.1 findet
sich dort noch unter
dem Stichwort "Telefone
- T-Sinus 45 (AB)/721 X/XA").
Nach dem Entpacken findet man sie im
Installationsverzeichnis \Tools\FW-Update (gilt auch für die
CD
talk&surf 5.1!) bzw.
ab talk&surf 6.0 im Archiv data1.cab. im Ordner \gigaset-sx2x5
(die
Firmware wird
jetzt erst während der Installation vollständig
entpackt und
im
Gigaset-Programmverzeichnis installiert). Die Versionsnummer
findet sich in der
Datei "swdl.ini". Die letzten
vier Ziffern der
Firmwareversionsnummer,
wie sie von talk&surf bzw. vom Mobilteil ausgegeben wird, sind
übrigens anlagenspezifisch:
x.01.00 = Gigaset ohne AB (xx70),
x.02.00 = Gigaset mit AB (xx75),
x.01.01 = T-Sinus ohne AB (xxx X),
x.02.01 = T-Sinus mit AB (xxx AB/XA),
x.01.08 = Gigaset 3070 small (Pentavox) bzw. Vox
Chicago 390 ISDN von KPN (niederländische Modelle).
Zum Update der Anlagenfirmware muss die Basis direkt am PC angeschlossen sein. Ein Update über das schnurlose M10x funktioniert nicht! Dabei sollte die Anlage dann auch unbedingt vom ISDN-Anschluss/T-Net getrennt sein. Siemens empfiehlt in der Readme-Datei auch das kurzzeitige Ziehen des Netzsteckers vor dem Update, um die Anlage zurückzusetzen. Bestimmte USB-Chipsätze können übrigens zu Problemen beim Firmware-Update führen: die Chipsätze von VIA und SiS sind angeblich für USB-Probleme berüchtigt (für USB Updates empfiehlt sich www.usbman.com)! In so einem Fall bricht das Update mit einer Fehlermeldung ab und die alte Firmware bleibt ggf. erhalten (Achtung: wenn die grüne Status-LED der Basis nach dem Updatevorgang nur noch blinkt, ist die Firmware nicht mehr ordentlich installiert! In so einem Fall muss das Update ggf. von einem anderen Rechner aus wiederholt werden, um die Anlage funktionstüchtig zu bekommen). Kaputt gehen kann dabei jedenfalls nach offizieller Auskunft von Siemens nichts (war auch noch nicht der Fall in den mir bekannten Fällen!). Ach ja: das Aufspielen der Firmware erfolgt natürlich mit dem Programm update.exe. Alles weitere erklärt sich dann von selbst.
=> Beim Update von Firmware 3.x auf die aktuelle 4.x (insbesondere Versionen vor der aktuellen V 4.206 betreffend, welche leider offenbar noch immer von Siemens auf CD vertrieben werden), kam es vereinzelt vor, dass die Basis hinterher nicht mehr benutzbar war. Dies zeigt sich in der Regel anhand einer blinkenden LED (statt Dauerlicht) und fehlender Geräte-ID bei der Hardwareerkennung am PC. In so einem Fall sollte ggf. Kontakt aufgenommen werden mit dem Siemens-Support (zuvor jedoch unbedingt sicherstellen, dass es nicht bloß am im PC verwendeten USB-Chipsatz liegt). Außerdem ist es in diesem Fall auch erforderlich, die Mobilteile hinterher neu an der Basis anzumelden, da im Zuge des Updatevorgangs der Speicher neu organisiert wird (sämtliche Einstellungen gehen dabei verloren). Ungeübten Benutzern wird empfohlen, die Mobilteile bereits schon vor dem Update abzumelden.
Das M101 verfügt ebenfalls über eine Firmware, die ggf. geupdatet werden kann. Aktuell ist hierfür Version 2.059, welche zusammen mit talk&surf 6.0 installiert wird (separat erhältlich im Dateibereich der Gigaset-Mailingliste). Auf der offiziellen Siemens Gigaset Website findet sich noch die etwas ältere Version 2.048 im Servicebereich, welche offenbar bereits schon zur Installation von talk&surf 5.1 zwingend erforderlich ist.
Die aktuelle Firmware 02.060 für das M105 vom 13.9.2001 befindet sich im Dateibereich der Gigaset-Mailingliste. Vorsicht: nach Aussage von Siemens kann es bei älteren M105 mit veralteten Chipsätzen Probleme beim Firmwareupdate geben (u.U. ist das Gerät hinterher nicht mehr benutzbar). In diesem Fall müsste das Gerät zum Flashen eingeschickt werden (kostenpflichtig!). Allerdings bringt ein Update der Firmware im M105 in der Regel auch keine nennenswerten Verbesserungen mit sich (eine ausführliche Dokumentation liegt leider nicht vor). Im Gegenteil: seit dem Update wird bei mir die CallerID nicht mehr erkannt!?
Im Dezember 2003 gab es massive Probleme beim Update der Firmware 4.x (inbesondere V 4.194), speziell an alten Basen im Gehäuse der 307x/T-Sinus 45. U.a. wurde z.B. die Rufnummer nicht mehr korrekt angezeigt (nach einiger Zeit). Laut offizieller Aussage von Siemens ist ein Update von V 3.x auf V 4.x nicht mehr rückgängig zu machen. Außerdem sind u.U. bis zu 20 Versuche nötig, bis die Firmware einwandfrei arbeitet, auch wenn die Software eigentlich gar keinen Fehler meldet. Dies wird auf die bekannten Probleme mit bestimmten USB-Chipsätzen zurückgeführt. Ein Rollback geht aber doch:
"Zurückflashen geht nur, wenn man mit dem neuen Updateflasher (4.194) die Daten löschen lässt und den Flashvorgang abbricht; die Basis kurz vom Strom trennt und anschliessend die alte Version (03.143) flasht. Habe ich hier an einer T-Sinus 45 mehrmals getestet. Ggf. lässt sich das Updateprogramm auch täuschen, indem man die Versionsnummer in der Datei swdl.ini entsprechend hochsetzt (dann muss der Updatevorgang nicht mehr nach dem Löschen abgebrochen werden)."
("wizcat2000" in der Mailingliste Siemens-Gigaset)
Aber Vorsicht: "meine Sinus 45 heißt jetzt ' ' (keine Geräte-ID wird mehr ausgegeben; in den Registern stehen teilweise ungültige Einträge, z.B. als Notrufnummer) und weigert sich beharrlich, irgendein Flashprogramm an sich ranzulassen. Sie läuft mit FW 4.194 ganz gut, aber ein weiteres Update ist nun wohl leider gänzlich unmöglich geworden :-( "
(Erik Vogelgsang in der Mailingliste Siemens-Gigaset)
"Ich möchte hier ausdrücklich davor warnen, nach einem Upgrade auf eine FW-Version 4.xxx, einen Downgrade auf eine FW < 4.xxx durchzuführen! Mit dem Upgrade auf die FW 4.xxx wird der nichtflüchtige Speicher für Kundendaten und Betriebsparameter im Gigaset neu organisiert. Deswegen sind nach dem Update z.B. alle persönlichen Einstellungen und angemeldeten Geraete gelöscht. Nach dem Downgrade kann eine alte Firmware die Daten in diesem Speicher nicht mehr richtig zuordnen. Wenn das Gerät trotzdem anläuft ist das reine Glückssache und keinesfalls so gewollt. Im schlimmsten Fall ist das Gerät zerstört! Nicht von ungefähr versucht die Update-Software ein Downgrade zu unterbinden."
("Veloraptor" in der Mailingliste Siemens-Gigaset)
Problem: in den (äußerst seltenen) Fällen, wo sich noch eine Firmwareversion < V 1.029 in der Basis befindet, bricht der Updatevorgang auf die aktuellen Versionen 3.x/4.x nach vollständigem Beenden des Löschvorgangs der alten Version ab (die Fortschrittanzeige bleibt bei 100% stehen).
Lösung: hier ist es nötig, in einem Zwischenschritt die Firmwareversion 1.029 aufzuspielen (was ausschließlich unter Windows 98 möglich ist!). Danach kann dann ganz "normal" ein Update auf die aktuelle Firmwareversion erfolgen. Diese spezielle Firmwareversion 1.029 erhält man wohl am ehesten auf Anfrage über die Mailingliste bzw. beim offiziellen Siemens-Support.
(erbze in der Mailingliste Siemens-Gigaset)
Problem: wenn ich die CAPI-Software installieren will bekomme ich immer die Fehlermeldung "die erforderlichen NDIS-Treiber sind nicht installiert...". Wo bekommen ich die denn her? (Ich habe die Treiber auch schon vergeblich versucht nachzuinstallieren über gigaset\driverbin\updatedriver.bat). Ich mache sicher was falsch - aber was???
Lösung: der NDIS-WAN-Treiber ist Bestandteil des Windowsbetriebssystems und wird als Netzwerkadapter im Gerätemanager geführt (W2K). Er muss ggf. über die original Windows-CD installiert werden (so bei mir unter Windows 98 während der Installation von talk&surf der Fall). Der NDIS-WAN-Treiber wird beim ersten Erkennen der Anlage automatisch installiert. Also: alle Treiber entfernen (mit den Uninstall-Tools im Verzeichnis \Tools der talk&surf-CD), Rechner neu starten, USB-Kabel anstecken => die Anlage wird neu erkannt und inkl. NDIS-WAN-Treiber installiert. Ggf. geht es auch manuell über den Hardwareassistenten (noch nicht selbst ausprobiert; dazu hätte ich ggf. gerne noch etwas Feedback).
(Erik Vogelgsang in der Newsgroup de.comm.geraete.isdn.tk-anlage)
Problem: hat hier jemand den netten Fehler: "SEShel21 - Stop Anweisung aufgetreten" gehabt und vielleicht eine Idee zur Problemlösung? Die Fehlermeldung kommt sofort nach erstem Aufruf von talk&surf und angeblichem "Die Daten der Station werden gelesen". Jegliches De- und Neuinstallieren / Registry putzen / USB anschl. exklusiv betreiben etc. hat nichts genutzt...
Die tolle 190er Hotline ist natürlich auch nicht hilfreich (... Neuinstallationsrausgerede). Für sachdienliche Hinweise wird eine virtuelle Tafel Schokolade in Aussicht gestellt ;-))
Lösung: im Registrierungseditor auf "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Siemens" gehen. Dann im Menü auf "Bearbeiten - Berechtigungen" gehen. Dort "Vollzugriff zulassen" markieren für die Benutzer "Administrator und "System". Unter "Erweitert": "Berechtigungen für alle untergeordneten Objekte durch die angezeigten Einträge, sofern anwendbar, ersetzen" anhaken.
Clemens Rudnik <c.rudnik@gmx.de> in der Newsgroup de.comm.geraete.isdn.tk-anlage.
=> sh. auch Absturz/Crash des Mobilteils nach der Aktualisierung des Telefonbuchs über den PC
Problem: Seit einigen Tagen kann ich keine Telefonbuch-Updates zu den Mobilteilen mehr machen. Dummerweise funktionierte das Löschen noch, so sind meine beiden Dinger (4000 Comfort und Micro) jetzt leer :-(
Es war die aktuelle Version von t&s installiert, diese habe ich auch komplett samt Treibern deinstalliert und wieder installiert, die homer.doh später reinkopiert, Anlage vorher vom Strom getrennt, keine Änderung...
Beim Senden des TB passiert einfach nichts, 0 Reaktion. In der ErrorLog.ERR steht dann folgendes:
--------------------------------------------------
Importance> Medium
Process> PhoneDir:frmHubAction: sub+HubActionPost
When> 29.01.2003 20:49:04
Die Methode '~' für das Objekt '~' ist fehlgeschlagen
VB-Desc> Die Methode '~' für das Objekt '~' ist
fehlgeschlagen
VB-Err#> -2147319779
VB-Source> SEPhon21
--------------------------------------------------
Lösung: Die Fehlermeldung ist doch wirklich so aufschlussreich: es ist tatsächlich ein VB Fehler. Ich habe schon etliche Dinge in VB programmiert und kenne diese -xxxxxxxxxxxxxxxxx Errors. Also mal in google.de nach "-2147319779" error gesucht. Alle gefundenen Seiten hatten was mit Access (!!!), MDAC und OLEDB zu tun. Also habe ich MDAC 2.7, JET40SP3 und die VB Runtime SP5 mal neu installiert, und siehe da, ES GEHT WIEDER !!!
=> Eine systematische Anleitung zur MDAC-Reparatur findet sich unter dem hier angegebenen Link. Das original Microsoft-Paket zum Downgrade auf das MDAC 2.6 Service Pack 2 findet sich an dieser Stelle.
In einem ähnlichen Fall brachte das Entfernen des Windows-Updates 837272 für MediaPlayer 8 die Lösung.
(eingesandt von Nils Steinkamp <mail@steini.de>)
Problem: Unter Windows XP lassen sich auf einem Aldi-/Medion-PC (hier: 2,66 Ghz) die Treiber für das M105/USB-Adapter DECT nicht installieren (die detaillierte Problembeschreibung ist nachzulesen im Archiv der Mailingliste).
Lösung: Nach mehreren halben Nächten rumprobieren hat nun ein Anruf bei der Hotline des Computerherstellers geklärt, dass es sich um ein Konfigurationsproblem handelte, bei dem Probleme mit den verschiedensten USB-Geräten auftreten können und in diesem Fall war eben das M105/USB-Adapter DECT betroffen. Wer konnte das auch ahnen?
Also falls jemand von euch mal Probleme mit einem Medion-PC (in meinem Fall die 2,66 Ghz-Variante) und USB-Geräten hat, löscht die Datei C:\Windows\INFCACHE.* Vorher noch D:\Treiber\MONITOR in D:\Treiber\MONITORE umbenennen, damit bei einer Wiederherstellung die Datei nicht wieder kopiert wird.
Und tatsächlich funktioniert jetzt alles, ich bin verblüfft :)
(eingesandt von Christian Marx)
Problem: talk&surf verfügt zwar über eine Importfunktion, mit der sich Telefonbuchdaten aus beliebigen Anwendungen heraus (z.B. MS Excel) einlesen lassen, aber umgekehrt ist dies leider (noch) nicht möglich.
Lösung: es ist bekannt, dass die Daten von talk&surf in der Datei homer.doh abgespeichert werden, welches in Wahrheit eine Datenbank im Format MS Access 2000 ist. Es ist allerdings nicht ganz klar, in welcher Tabelle genau die Daten abgespeichert werden und vor allem, wo und wie die Zuordnung der Rufnummern erfolgt. Teilweise befinden sie sich in der Tabelle "Caller". Diese ist bei mir jedoch leider nicht ganz komplett.=> Hierzu bitte unbedingt noch etwas mehr Feedback!
Hier nun ein SQL-Script für die Abfrage des Telefonbuchs in der Homer.doh (vorher evtl. zur Sicherheit kopieren nach Homer.mdb):
Access starten, Homer.doh öffen (bzw. Homer.mdb).
Dann Abfrage erstellen für die Tabelle "Caller" mit folgendem SQL-Code:
SELECT Caller.CallerIDName,
Caller.CallerIDNumber
FROM Caller
WHERE (((Caller.Masked)<>-1))
ORDER BY Caller.CallerIDName;
Die so erzeugte Tabelle lässt sich problemlos in andere Anwendungen exportieren.
(Herzlichen Dank für diese Einsendung an Clemens Müller!)
=> Für Leute, die über ein Micro-Mobilteil verfügen, bietet sich die folgende Lösung an: Du kannst Dir mit Datenkabel und der Freeware gtool beide Telefonbücher als Textdatei auf den PC holen.
(Erik Vogelgsang in der Mailingliste Siemens-Gigaset und eigene Recherche)
=> unbedarfte Anwender sollten sich unbedingt über ihren Fachhändler die aktuelle CD "talk&surf 6.0" besorgen, welche einen passenden Setup-Assistenten beinhaltet!
Grundsätzlich gilt:
-
Es ist ausschließlich der Internetzugang über
den Unimodemtreiber im
AT-Modus möglich!
- KEINE
CAPI-Unterstützung
- KEINE FAX-Unterstützung
- KEINE Kanalbündelung
- KEINE Anbindung an talk&surf
Sofern man nicht über die aktuelle CD "talk&surf 6.0" verfügt (fehlt leider bislang im Lieferumfang der CX/SX 100/150), verfährt man wie folgt:
benötigt werden das Paket #5 bzw. #6 aus der alten Softwaredistribution (das Telekom-Paket ist 100% kompatibel mit der origianl Siemens-Software, welches neben den nötigen Hardwaretreibern (werden automatisch installiert) vor allem auch das Programm "Gigaset einstellen/USB-Adapter Konfiguration" beinhaltet. Damit muss zunächst wie im beiliegenden Handbuch beschrieben der Schnurlos-Adapter einmalig an der Basis angemeldet werden (Registerkarte "lokale Station" + Anmeldetaste an der Basis des CX/SX 100/150 drücken). Dazu muss ggf. im Anschlussassistenten (Paket #1, eigentlich überflüssig) über die rechte Maustaste der "USB Direktbetrieb" eingestellt sein, nicht "schnurloser Betrieb aktivieren". War die Anmeldung erfolgreich, wird in der Registerkarte "Verbindung" die Feldstärke angezeigt und vor allem der (virtuelle) COM-Port, über den das Gerät betrieben wird. Jetzt kann man mittels der Datei Uni_mod_64K.inf unter "Systemsteuerung - Telefon- und Modemeinstellungen" (Registerkarte "Modems" - hinzufügen) an dem betreffenden COM-Port ein Modem namens "Uni_mod_64K" einrichten (manuell über die INF-Datei, nicht über die automatische Hardwareerkennung!). Darüber lässt sich nun eine DFÜ-Verbindung ins Internet konfigurieren. Der Internetzugang erfolgt dabei ebenfalls im "USB Direktbetrieb", nicht mittels "schnurloser Betrieb aktivieren" (Anschlussassistent).
Lösung: du hast vermutlich versucht, veraltete Treiber zu installieren (auf der talk&surf-CD muss ausdrücklich vermerkt sein, dass sie für Windows 2000/XP geeignet ist!). Jetzt ist deine Windows-Installation vermutlich hoffnungslos zerschossen. Daher solltest du zunächst die alten Treiber mit den Uninstall-Tools (auf der CD im Ordner \tools) entfernen und danach die passenden Treiber noch einmal ordentlich installieren. Das genau Vorgehen ist unten beschrieben.
Lösung: !! Arbeiten an der Registry nicht ohne Kenntnisse des Systems vornehmen, vorher entsprechende Datensicherung durchführen etc... !!
In der Registry (in diesem Fall W2K Pro) den Eintrag unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run "serext.exe /unplug" löschen.
Achtung: der Anschlussasssitent ist beim Einsatz des schnurlosen M10x/USB-Adapter DECT unverzichtbar! In einer laufenden Installation macht das Löschen des Autostarteintrags nur dann Sinn, wenn die Basis direkt per USB-Kabel an den PC angeschlossen ist.
Lösung: bei der alten Gigaset 3070 (ohne Update) wurden Modems installiert, die der AOL-Software bekannt waren und wie beim Zugang über ein Analogmodem verwendet werden konnten. Das funktioniert nach Installation der T&S 5.x Treiber und Software nicht mehr. Bei alten Versionen der AOL-Software musste deshalb unbedingt die Gigaset-CAPI installiert werden, den Rest machte die AOL-Software dann alleine. AOL 8 findet jetzt auch das installierte Unimodem automatisch. Folglich ist hiermit der Internetzugang über die CX/SX 100/150 nun ebenfalls möglich!
Bis zur AOL-Version 6 installierte die AOL-Software automatisch eine OEM-Version des Cfos-Treibers, wenn nach dem Programmstart eine Capi gefunden wurde. Ab AOL 7 wird dazu ein AOL-eigener NDIS-WAN Treiber installiert, der ebenfalls auf eine vorhandene CAPI aufsetzt. Dieser wird aber nach meiner Erfahrung immer installiert, aber er ist eben nur bei vorhandener CAPI funktionsfähig. Cfos kann aber auch weiterhin manuell installiert und verwendet werden (ist auf der CD enthalten).
(Erik Vogelgsang und Thorsten Schote aka Erbze in der Mailingliste Siemens-Gigaset)
AOL-Kunden haben ab sofort die Möglichkeit, den Dienst auch ohne Nutzung der Einwahlsoftware per ISDN oder Modem zu nutzen. Wie beim Breitband-Zugang per T-DSL ohne die spezielle AOL-Software muss der Benutzername dabei um die Zeichenfolge @de.aol.com ergänzt werden. Das Passwort darf bei der direkten Einwahl eine Länge von maximal acht Zeichen haben und nur Klein- oder Großbuchstaben und Ziffern enthalten. Gegebenenfalls muss das Passwort vor der Nutzung der Direkteinwahl unter Zuhilfenahme der AOL-Software geändert werden. Mit dieser Änderung ist nun auch der Schmalband-Zugang von AOL für Nutzer von Routern oder alternativen Betriebssystemen wie Linux zugänglich. Beim Zugang per ISDN unterstützt AOL zurzeit weder Kanalbündelung noch Datenkompression.
(Quelle: uma/c't, heise-newsticker)
=> Analog sh. Internetzugangskonfiguration übers DFÜ-Netzwerk für T-Online (externer Link zur Homepage von Albert Rommel)
Lösung: als Workaround wurde empfohlen, Hyperthreading im BIOS zu deaktivieren. Mit dem aktuellen talk&surf 6.0 wurde das Problem jedoch offenbar gänzlich behoben. Ein Update wäre also ratsam.
Lösung: genauso, wie es die Siemens-Entwickler leider vergessen haben, die Daten zu Jahrestagen bei der Synchronisation der Mobilteil-Telefonbücher mit dem PC zu sichern, haben sie es auch vergessen, eine Funktion in talk&surf zu implementieren, mit der sich die SMS-Benachrichtigung bei neuen Nachrichten auf dem Anrufbeantworter konfigurieren ließe. Bekanntlich wurde die Weiterentwicklung der PC-Software mittlerweile ja eingefroren. Folglich lässt sich diese Funktion momentan bloß direkt am Mobilteil einstellen!